Militär

Im Norden wächst die Angst vor Terror-Tunneln
Freitag, 31. Oktober 2014
Bewohner von Nordisrael befürchten, dass die schiitische Terrorgruppe Hisbollah unterirdische Tunnel vom Libanon nach Israel gegraben hat. Diese Tunnel könnten – nach dem Vorbild der Hamas in Gaza - für einen künftigen Krieg genutzt werden. Dafür gibt es allerdings bislang keine klaren Beweise. Anwohner in der Grenzregion berichteten von verdächtigen Geräuschen aus dem Untergrund. Israelische Militärexperten halten die Hisbollah für weitaus gefährlicher als die Hamas.
Hisbollah demonstriert mit zwei Bomben ihre Stärke
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Soldaten an der Nordgrenze gelobt, die nach einem doppelten Bombenanschlag durch Hisbollah-Terroristen am Dienstag schnell und professionell gehandelt hätten. „Wir haben bewiesen, dass wir auf jeden Angriffsversuch kraftvoll reagieren können“, erklärte der Regierungschef. Bei den beiden Explosionen auf den Golanhöhen waren zwei israelische Soldaten verletzt worden (Israel Heute berichtete).
Zwei Explosionen an der Grenze zum Libanon: Soldaten verletzt
Dienstag, 7. Oktober 2014
In der Nähe eines israelischen Militärpostens auf den Golanhöhen hat es am Nachmittag zwei Explosionen gegeben. Zwei israelische Soldaten wurden verletzt. Die beiden gehören zu einer Pioniereinheit und sind Experten für Bombenentschärfungen. Sie wurden ins Krankenhaus geflogen. Die Hisbollah-Terrorgruppe übernahm die Verantwortung für die Anschläge. Die israelische Armee feuerte 40 Artilleriegranaten auf Hisbollah-Stellungen im Südlibanon ab.
Spekulationen nach Explosion in iranischer Nuklearanlage
Dienstag, 7. Oktober 2014
Bei einer heftigen Explosion auf einem iranischen Militärgelände südöstlich der Hauptstadt Teheran sind in der Nacht zum Montag nach offiziellen Angaben zwei Arbeiter ums Leben gekommen. Der Unglücksort liegt in unmittelbarer Nähe des Reaktors in Parchin. Israel verdächtigt den Iran, dort Vorbereitungen für den Bau einer Atombombe zu treffen. Nach Bekanntwerden des Zwischenfalls geriet sofort der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad unter Verdacht.
Schusswechsel an der Grenze zum Libanon
Montag, 6. Oktober 2014
An der israelischen Nordgrenze zum Libanon sind am Sonntag Schüsse gefallen. Über den Hergang des Zwischenfalls gibt es widersprüchliche Angaben. Die israelische Armee berichtet, Soldaten hätten das Feuer auf Mitglieder einer Terrorzelle eröffnet, die auf israelisches Gebiet vorgedrungen waren. Libanesische Medien melden hingegen, die israelischen Soldaten hätten auf eine Militärpatrouille geschossen, die in der Nähe der Grenze unterwegs gewesen sei.
Israel spielt wichtige Rolle im Kampf gegen Ebola
Freitag, 3. Oktober 2014
Ebola ist zu einer massiven Bedrohung für die weltweite Sicherheit geworden. Im Kampf gegen das gefährliche Virus hat Israel in den vergangenen Monaten eine zunehmend wichtigere Rolle übernommen. Dies betrifft die Lieferung von Material und Medikamenten. Allerdings wird die Armee ihr mobiles Feldlazarett samt Personal nicht ins Krisengebiet schicken. Das Ansteckungsrisiko sei zu hoch, erklärte das Verteidigungsministerium.
Waisenkinder feiern mit Armeechef und Staatspräsident
Mittwoch, 1. Oktober 2014
Ori Greenberg hat sich an der Kotel („Klagemauer“) zum ersten Mal Gebetsriemen angelegt. Die traditionelle Zeremonie war für ihn ein schönes und aufregendes Ereignis – aber ein trauriges zugleich: Sein Vater Amotz Greenberg war beim jüngsten Gazakonflikt ums Leben gekommen. Nun feierte der Junge seine Bar Mitzwa. Mit dabei: der israelische Staatspräsident, der Verteidigungsminister und der Armeechef.
Israel-Video des Tages: Pilotin bombardiert Islamisten
Dienstag, 30. September 2014

Unser heutiges Video des Tages hat im ganzen Nahen Osten für Gesprächsstoff gesorgt. In Abu Dhabi wurde im Fernsehen Major Miriam Al-Mansouri präsentiert, die erste weibliche Kampfpilotin der Vereinigten Arabischen Emirate. Sie war angeblich mit ihrem F-16 Kampfjet an der Bombardierung der Terrorgruppe Islamischer Staat beteiligt. Das Video soll als Beleg dafür dienen, dass arabischen Frauen alle Karrieretüren offen stehen. Menschenrechtsgruppen bezweifeln das.

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Israelische Armee schießt syrisches Kampfflugzeug ab
Dienstag, 23. September 2014
Ein syrischer Kampfjet ist heute über den Golanhöhen von der israelischen Armee abgeschossen worden. Er war nach Militärangaben etwa 800 Meter tief in israelisches Gebiet vorgedrungen. Das Flugzeug stürzte auf syrischem Gebiet ab, die beiden Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz retten. Es war der erste derartige Zwischenfall seit fast 30 Jahren. Das Assad-Regime in Damaskus protestierte heftig und warf Israel einen „Akt der Aggression“ vor.
Armee ehrt Soldaten für außergewöhnlichen Mut
Dienstag, 23. September 2014
Die israelische Armee hat in einer feierlichen Zeremonie Soldaten für herausragende Leistungen geehrt. Der Kommandeur des Nordbezirks, Generalmajor Yair Golan, zeichnete die Soldaten und Offiziere aus, die während unterschiedlicher Militäroperationen im vergangenen Jahr durch Mut und Einfallsreichtum das Leben ihrer Kameraden gerettet haben. Zudem wurden vier herausragende Reserveeinheiten des Nordbezirks ausgezeichnet.
Israel-Video des Tages: Marine begrüßt neues U-Boot
Dienstag, 23. September 2014

Die israelische Marine hat das modernste U-Boot der Dolphin-Klasse vor ihrer Küste begrüßt. Die INS Tanin wurde in Deutschland gebaut. Das U-Boot verfügt über einen Brennstoffzellen-Antrieb. Auf See hielt die Armee eine Zermonie ab, bei der mehrere Kränze niedergelegt wurden. Dies geschah an jener Stelle, an der 1968 der Kontakt zum U-Boot INS Dakar verloren ging. Dessen Besatzung kam unter bis heute ungeklärten Umständen ums Leben.

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Ein Brief sorgt für Aufruhr
Montag, 15. September 2014
43 Reservisten der berühmten „Einheit 8200“, die für die Cybersicherheit des Landes verantwortlich ist, haben einen Brief geschrieben, in dem sie sich weigern „Unschuldigen“ zu schaden. Einige dieser Reservisten sind bekannte linksextreme Aktivisten, die in dem veröffentlichten Brief unter anderem schreiben: „Man könnte denken, dass die Arbeit im Bereich des Nachrichtendiensts keine moralischen Probleme mit sich bringt und man hilft, Gewalt zu vermeiden.