Palästinenser

Palästinenser wollen Flagge vor Vereinten Nationen hissen
Donnerstag, 27. August 2015
Obwohl die Palästinenser bei den Vereinten Nationen nur einen sogenannten Beobachterstatus haben, fordern sie, bei der nächsten UN-Versammlung ihre Flagge hissen zu dürfen. Die Flaggen der 193 Mitgliedstaaten wehen traditionell vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Beim Papstbesuch Ende September wird auch die Fahne des Vatikan wehen, obwohl der Vatikan kein Mitgliedstaat ist. Die Palästinenser haben nun eine Resolution eingereicht, die es Nicht-Mitgliedern erlauben soll, ihre Flaggen ebenfalls dauerhaft zu präsentieren.
Rivlin: Das Land zu besiedeln ist unser Recht
Mittwoch, 26. August 2015
Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin (75, links im Bild) hat bei Gesprächen mit jüdischen Siedlern bekräftigt, dass Israel das Recht habe, sich im so genannten Westjordanland anzusiedeln. Das geht aus einer offiziellen Erklärung seines Büros hervor. „Ich liebe Israel von ganzem Herzen. Ich werde dieses Land nie aufgeben. Für mich ist das Recht an diesem Land keine politische Debatte. Es ist eine grundlegende Tatsache des modernen Zionismus“, so das Staatsoberhaupt. Seiner Meinung nach gehört zum „Land Israel“ auch das so genannte Westjordanland. Hier gelten jedoch jüdische Siedlungen nach internationalem Recht als illegal.
Nach Brandanschlägen neun Palästinenser in Haft
Montag, 24. August 2015
Neun Palästinenser aus Beit Hanina und der Jerusalemer Altstadt sind verhaftet worden, weil sie Molotow-Cocktails auf ein Fahrzeug auf der Straße 20 geworfen haben sollen. Dabei wurden zwei Personen verletzt (Foto: Polizisten bei der Spurensicherung am Tatort). Das haben die Behörden am Sonntag bekannt gegeben. Zudem wurden am Wochenende zehn rechtsorientierte jüdische Siedlungsaktivisten aus Judäa und Samaria verbannt.
Diesmal kein Entgegenkommen gegenüber Hamaschef Haniya
Freitag, 21. August 2015
Der radikale Hamaschef Ismail Haniya im Gazastreifen bat die israelischen Behörden um die Genehmigung, drei seiner Schwestern, die israelische Staatsbürger sind, an der Hochzeit seines Sohnes im Gazastreifen teilnehmen zu lassen.
Steinewerfer übernehmen Israels Straßen
Mittwoch, 19. August 2015
Vier jüdische Teenager und eine arabische Frau wurden verletzt als heute Morgen Steine auf einen Bus und zwei Autos geworfen wurden. Der Angriff fand gegen 9.30 Uhr auf dem Ölberg statt, als arabische Jugendliche Steinesalven auf vorbeifahrende Autos warfen.
Israelische Araber wollten IS beitreten
Freitag, 14. August 2015
Zwei Araber mit israelischem Pass wurden am Donnerstag wegen des Versuches, nach Syrien zu gelangen, um dem IS beizutreten und dort zu kämpfen, angeklagt. Der 18-jährige Fares Shritah und der 20-jährige Khamis Salameh (im Bild) hatten versucht, über die Türkei nach Syrien zu gelangen.
Juden und Araber leben in Frieden zusammen
Donnerstag, 13. August 2015
Arabischer Sanitäter leistet Geburtshilfe für das neue Baby des jüdisches Paares, dem er vor zehn Monaten zur Hilfe eilte, als ihr erstes Baby einem Terroranschlag zum Opfer fiel.
Kein Licht am Ende des Tunnels
Montag, 10. August 2015
Auf den Sommer 2014 rückblickend stellt sich die Frage: Was ist nach der Operation Starker Fels anders geworden?
Israelische Ärzte retten arabischem Teenager das Leben
Dienstag, 4. August 2015
Mediziner des Rambam-Krankenhauses in Haifa (Foto) haben in einer aufwändigen Aktion das Leben eines 18-jährigen Arabers aus Hebron gerettet. Muhammad Jabari hatte ausgelassen seinen Schulabschluss gefeiert und sich dabei aus dem Fenster eines fahrenden Autos gelehnt. Als sein Freund am Steuer in eine scharfe Kurve fuhr, wurde der Oberkörper des jungen Mannes zerquetscht. Er kam in lebensbedrohlichen Zustand ins Krankenhaus von Hebron.
Israel sagt dem „jüdischen Terror“ den Kampf an
Montag, 3. August 2015
Nach dem Brandanschlag im palästinensischen Dorf Duma hat das Sicherheitskabinett am Sonntag eine Reihe von Maßnahmen verabschiedet, um „jüdischen Terrorismus zu bekämpfen und solche Vorfälle zu verhindern.“ So können künftig auch Juden ohne Gerichtsurteil wochen- oder gar monatelang inhaftiert werden, wenn der Generalstaatsanwalt dies aus ermittlungstaktischen Gründen verlangt. Bisher war diese „Verwaltungshaft“ nur gegen Palästinenser verhängt worden. Am Wochenende demonstrierten Tausende Israelis im ganzen Land gegen Hass und Gewalt.
Kommentar: Wie reagiert die Gesellschaft?
Sonntag, 2. August 2015
Innerhalb von 24 Stunden ist es in Israel zu zwei Gewalttaten gekommen, die die Weltöffentlichkeit beschäftigen. Eine führte zum Tod eines palästinensischen Kleinkinds. Auch die andere Bluttat, der Messerangriff auf die Jerusalemer Homsexuellenparade, hat nun ein Todesopfer gefordert: Die 16-jährige Sira Banki erlag im Krankenhaus ihren schweren Stichwunden.
Nach Brandanschlag: Israel steht weltweit am Pranger – Toter bei Krawallen
Samstag, 1. August 2015
Der Brandanschlag auf das Haus einer palästinensischen Familie, bei der in der Nacht zum Freitag ein Kleinkind getötet und seine Eltern sowie sein vier Jahre alter Bruder lebensgefährlich verletzt wurden, ist weltweit scharf verurteilt worden. Die Polizei vermutet jüdische Extremisten hinter der Tat. Der Weltsicherheitsrat sprach von einem „teuflischen Terroranschlag“. Palästinenserpräsident Abbas kündigte an, er werde Israel wegen dieses Kriegsverbrechens vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen. In den Palästinensergebieten gab es Krawalle. Israelische Soldaten erschossen einen 17-jährigen Palästinenser. In Jerusalem demonstrierten einige hundert Menschen gegen die jüngste Welle hasserfüllter Straftaten (Foto).