Treffen Olmert-Abbas: Jerusalem-Frage nicht berührt

Mittwoch, 20. Februar 2008 |  ih Redaktion
Gestern Abend konferierten Ministerpräsident Ehud Olmert und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zwei Stunden lang in der Residenz Olmerts in Jerusalem. Gesprächsstoff war natürlich die Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts. Aus Olmerts Beamtenkreisen verlautete, dass die Jerusalem-Frage nicht berührt worden sei. Die Israelis vertreten die Auffassung, die Auslassung dieses Themas sei ein Hinweis darauf, dass Jerusalem wirklich an letzter Stelle in den Verhandlungen stehen würde, was jedoch von palästinensischer Seite dementiert wird. In zwei Wochen ist ein weiteres Treffen zwischen Olmert und Abbas anberaumt und in der Zwischenzeit werden sich die Mitglieder der Verhandlungsteams regelmäßig wie geplant treffen. Saeb Erekat, der Leiter des PA-Verhandlungsteams stuft die vollkommen jüdischen Wohnviertel Jerusalems, Har Choma, Gilo und Ramot, als Siedlungen ein und fordert ihre Übergabe sowie auch die Stadt Maaleh Adumim und den Givat Zeev-Lokalrat, östlich und nördlich der Hauptstadt.

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