Gespannte Ruhe in Akko

Montag, 13. Oktober 2008 |  ih Redaktion
Gestern zündeten Araber im jüdischen Wohnviertel Wolfsohn von Akko ein Auto an, der jedoch so schnell wie möglich gelöscht wurde. Dieser Vorfall fand statt, trotzdem die Polizei erklärt hatte, keinerlei Übergriffe egal von welcher Seite aus zu tolerieren, einschließlich der Haßreden der arabischen Prediger in den Moscheen. Derzeit herrscht in der Stadt eine gespannte Stille und es ist eine Frage der Zeit wie lange sie anhalten wird. Gestern Abend trafen sich die Führer der arabischen und der jüdischen Bevölkerung der Stadt, Bürgermeister Shimon Lankry, der Oberrabbiner der Stadt Josef Jashar und Polizeikommandeure sowie zwei Knessetabgeordnete, um versuchen, die Ruhe wiederherzustellen. Seit dem Beginn der Unruhen am Jom Kippur wurden 54 Störenfriede festgenommen und mindestens 14 Juden waren verletzt worden, zwei von ihnen von Hufen der Polizeipferde. In Israel ist man empört, dass die Nachrichten im deutschen Fernsehen nur über die aggressive Reaktion der jüdischen Bevölkerung in Akko berichteten, aber unerwähnt ließen, dass Araber am höchsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, jüdische Geschäfte und Autos zerstörten, nachdem ein Araber durch das Viertel absichtlich gefahren war.

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