Gilad Schalit 1000 Tage in Gefangenschaft

Sonntag, 8. März 2009 |  ih Redaktion
Vor genau 1000 Tagen wurde der israelische Soldat Gilad Shalit von palästinensischen Terroristen in den Gazastreifen verschleppt. Zur Erinnerung erscheinen heute überall Riesenposter mit dem hebräischen Wort „Hazilu“ (Hilfe) so wie er es als Hilferuf geschrieben hat. Jedoch meinte Noch-Ministerpräsident Ehud Olmert am Freitag im Kibbuz Yifat, dass Demonstrationen zur Freilassung Schalits dem Anliegen eher schaden würden. „Gilad wird vom Abschaum festgehalten, und was denkt ihr, wie fühlen sich diese wenn sie eine Demonstration von 20.000 Menschen sehen, die sich für den Soldaten einsetzen? Sie fühlen sich dadurch stark.“. Das Komitee der Freunde Gilad Schalits sagten demgegenüber jedoch, „Wir wissen nicht ob unsere Demos schaden oder helfen, was wir jedoch wissen, ist, dass Olmert nicht hilft, Gilad wieder nach Hause zu bekommen.“

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