Mörder von Rabbi Chai durch Soldaten getötet

Sonntag, 27. Dezember 2009 |  ih Redaktion
Israelische Soldaten suchten gestern in Nablus nach den Tätern, die am Donnerstagabend den 45-jährigen Rabbiner Meir Chai ermordet hatten. Alle drei - die als radikale Mitglieder der palästinensischen Al-Aksa-Märtyrerbrigaden der Fatah bekannt waren, wurden getötet. Die israelische B´Tselem-Menschenrechtsorganisation erhob den Vorwurf, dass die Soldaten nicht gekommen seien, um die Terroristen festzunehmen, sondern sie „hinzurichten“. Das Militär wußte aber durch Geheimdienstinfos, dass die drei bewaffnet waren. Raed Sarkaji (38) folgte dem Aufruf der Soldaten, das umzingelte Haus zu verlassen, indem er seine Frau als menschliches Schutzschild vor sich herschob. Er wurde erschossen und die Frau am Bein verletzt. Sarkaji war als Terrorist bekannt, der dieses Jahr nach einer siebenjährigern Haft wegen Terroraktivitäten entlassen worden war. Abu Sharekh, ein weiterer Terrorist, weigerte sich aufzugeben und wurde in seiner Wohnung erschossen. Auch er war wegen Terroraktivitäten in israelischer Haft gewesen. Anan Subuh, der sich ebenfalls nicht ergeben wollte, war ein bekannter Waffenhändler und hatte von dem israelischen Sicherheitsdienst Shin Beth eine Begnadigung erhalten, nachdem er eine Verpflichtung unterzeichnete, nicht mehr terroristisch aktiv sein zu wollen. Die Ballistikuntersuchung der Waffen, die bei Subuh gefunden wurden, ergab, dass es sich um die Waffen des Anschlags handelte.

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