Rekordniederschläge im Süden Israels

Freitag, 22. Januar 2010 |  ih Redaktion
Einige Ortschaften in der Negev-Wüste wurden von dem plötzlichen starken Regenfällen der letzten zwei Tage überwältigt. Der Kibbuz Sde Boker erhielt seitdem 1953 die jährliche Niederschlagsmenge registriert wurde, 76 mm Regen – ein absoluter Rekord. Im Kibbuz Revivim wurden 66 mm registriert, die höchste Niederschlagsmenge seit 1943. Erstaunliche Mengen von Regen gingen auch in Mizpe Ramon (zwei Drittel der jährlichen Menge) und Arad nieder. Seit Sonntag (17. 1. 2010) früh 8.00 Uhr bis zum Dienstag (19. 1.) 8.00 Uhr gingen im südlichen Negev und in der Arawa-Wüste zwischen 15-25 mm Regen nieder, im Jordantal und am Toten Meer 15-35 mm. In den judäischen Bergen 50-90 mm und an der Küste 20ß40 mm und im Norden des Landes 30-80 mm. Entsprechend den Angaben des meteorologischen Dienstes seien die Niederschläge im Norden Israels zwischen 120-150 % über dem Durchschnitt gewesen, jedoch nur 70-90 % des Durchschnitts an der Küste und in Jerusalem. Die Wüstengegenden erhielten auch überdurchschnittlichen Regen. Dennoch könne ein regenreicher Winter nicht fünf Jahre mit trockenen Wintern wettmachen, so der meteorologische Dienst.

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