Barak traf sich mit Ban Ki-moon

Freitag, 26. Februar 2010 |  ih Redaktion
Im Rahmen seines USA-Besuchs traf sich Israels Verteidigungsminister Ehud Barak in New York mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und sprach mit ihm über die iranische Bedrohung, die Situation im Gaza-Streifen und die Durchsetzung der UN-Resolution 1701, die den zweiten Libanonkrieg beendete. Er unterstrich gegenüber Ban, dass eine atomare Bewaffnung des Iran das gesamte strategische Gleichgewicht in der Region durcheinander bringen würde. „Wir müssen harte Sanktionen gegen den Iran verhängen, mit zeitlicher Beschränkung.“ Der UN-Generalsekretär brachte seine Unterstützung der israelischen Position zum Ausdruck und versprach, seine Organisation werde alles dafür tun, um derartige Sanktionen voranzubringen. Das Treffen fand am Vorabend einer von arabischen Staaten initiierten Anhörung vor der UN-Vollversammlung statt, bei der der Goldstone-Bericht zur israelischen Militäroperation im Mittelpunkt stand. Barak nutzte die Gelegenheit, den Bericht als „parteiisches und tendenziöses Dokument“ zu verurteilen, das die Fähigkeit demokratischer Staaten zur Bekämpfung von Terrororganisationen beeinträchtige, vor allem von solchen, die aus Bevölkerungszentren heraus agieren. Dabei versicherte er, Israel arbeite daran, die Lebensbedingungen in Gaza zu verbessern und eine humanitäre Krise zu verhindern.

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