Konfrontation sei nicht das Ziel gewesen

Mittwoch, 2. Juni 2010 |  ih Redaktion
Die arabische Knessetabgeordnete der Balad-Partei, Haneen Zoabi, gab gestern Nachmittag auf Druck ihrer Parteikollegen hin eine Pressekonferenz, um klarzustellen, warum sie mit bei der Gaza-Flotille dabei war. Sie sprach vom Hauptquartier der Partei in Nazareth aus und beschuldigte das Militär, geplant zu haben, Passagiere zu verletzen und zu töten, und rief zu einer internationalen Untersuchung des Vorfalls auf. „Die Zahl der Soldaten, die auf dem Schiff landeten, deutet darauf hin, dass sie nicht beabsichtigt hätten, das Schiff aufzuhalten sondern Blutvergiessen anzurichten“, so Haneen Zoabi. „Zumindest von meinem Standpunkt aus habe ich keinen einzigen Passagier gesehen, der sich auf Soldaten stürzte. Ich hörte Schüsse aber ich wußte nicht ob es echte Munition ist. Unser Ziel war es die Blockade von Gaza zu durchbrechen und nicht die Konfrontation mit Soldaten und Israel.“

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