Levy: Hilfsgüter nicht notwendig

Mittwoch, 2. Juni 2010 |  ih Redaktion
24 Stunden nachdem die Schiffe der Gaza-Flottille in den Hafen von Ashdod einliefen, wurde vom Kommandeur der Logistikkoordination für den Gazastreifen, Moshe Levy, mitgeteilt, dass es an den Gütern, die sich an Bord befanden, im Gazastreifen nicht mangelt. „Wir arbeiteten 24 Stunden rund um die Uhr und untersuchten die Frachträume der drei großen Frachtschiffe, und ich kann mit großer Gewissheit sagen, dass keiner dieser Artikel im Gazastreifen fehlt. Im Laufe des vergangenen Jahres wurden genug medizinische Ausrüstungsgegenstände und Rollstühle und dergleichen über den Landweg nach Gaza gebracht. Dies beweist, dass es sich bei dieser Flotille eindeutig um eine Provokation handelte.“ Man fand keinerlei schwere Waffen, nur Baumaterial, das jedoch nicht nach Gaza übergeben wurde. Acht Lastwagen mit Hilfsgütern von den Schiffen wurden bereits nach Gaza gebracht, denen weitere zwanzig Laster folgen werden. Die Schiffe seien unmöglich beladen gewesen, hieß es außerdem. Kein Hafen hätte eine so unorganisierte Ladung angenommen. Die Israelis achteten darauf, die Waren viel sorgfältiger zu verladen.

Möchten Sie mehr Nachrichten aus Israel erhalten?
Klicken Sie hier um den KOSTENLOSEN täglichen Newsletter per Email zu erhalten.