Hisbollah: Israel fürchtet Aktivistinnen

Sonntag, 20. Juni 2010 |  nai news
Eine große Gruppe libanesischer Frauen plant, per Schiff nach Gaza zu fahren, um medizinische Hilfsgüter zu überbringen. Ziel ist dabei auch, die jahrelange israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. „Unsere einzigen Waffen sind der Glaube an die Jungfrau Maria und an die Menschlichkeit“, erklärte die Sprecherin Rima Farah. Die Frauen streiten eine Beteiligung der Hisbollah an. Auch die Terrororganisation selbst erklärte, sie stehe nicht hinter der Reise dieses Schiffes mit dem Namen „Maria“, da sie Israel keinen Vorwand liefern wolle, die Aktivisten anzugreifen. Eine kuwaitische Zeitung berichtete allerdings, dass die Hisbollah der bekannten libanesischen Sängerin Haifa Wehbe, die dabei sein wollte, eine Beteilung untersagte, da die Sängerin nicht keusch genug auftrete und das Ansehen der Frauen an Bord schädigen würde. Zudem unterstellte Hisbollah-Aktivist Hashem Safieddine Israel, sich vor den Frauen zu fürchten: „Wenn sich die Zionisten vor einen Boot mit Frauen fürchten, die Hilfe für Gaza bringen, wie werden sie die Raketen im nächsten Krieg aushalten?“

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