Siedlungen mit Metastasen verglichen

Dienstag, 21. September 2010 |  ih Redaktion
Der zur linken „Peace Now“ Bewegung gehörende israelische Schriftsteller Jehoschua Sobol verglich gestern in einem Interview mit dem Armee-Sender die jüdischen Siedlungen mit den Zecken an den Hunden und mit für Israel gefährliche Krebs-Metastasen, denn seiner Meinung nach, gäbe es dort Probleme mit der Wasserversorgung und dass die jüdischen Siedlungen deshalb nahe zu arabischen Ortschaften erbaut worden seien. Inzwischen entschuldigte sich Sobol für eine Aussage und beteuerte nichts gegen die Siedler zu haben nur gegen die Standorte der Siedlungen. Diese Bewegung hatte gestern einen Rundflug über das biblische Kernland israel durchgeführt. In 117 jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria leben derzeit 314.000 Israelis, das sind 4,1 % von Israels Gesamtbevölkerung.

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