Kirchen gegen Israel

Montag, 4. Juli 2011 |  Nettanell

Auf einer Konferenz des Ökumenischen Rates der Kirchen (World Council of Churches) in der griechischen Staat Volos wurde der jüdische Staat als „Sünde“ und „Besatzungsmacht“ bezeichnet. Ynet hat am Montag über eine viertägige Konferenz berichtet, bei der Lutheraner aus den USA, Katholiken und Protestanten aus Bethlehem und Nazareth, orthodoxe Christen aus Griechenland und Russland, sowie Prediger aus Beirut und Kopten aus Ägypten zusammengetroffen sind. Bei zahlreichen Vorträgen und Diskussionen wurde Israel der „Entmenschlichung der Palästinenser“ und der theologischen Verblendung durch den Begriff „auserwähltes Volk“ angeklagt. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass es die christliche Pflicht und das Recht sei, den Widerstand gegen die „boshafte Besetzung Israels“ zu praktizieren. Auf der Konferenz wurde die 3000-jährige Präsenz der Juden im Heiligen Land geleugnet und die jüdischen Bewohner in Judäa und Samaria attackiert. In den Augen der Christen solle „Palästina“ eine Mischung aus Muslimen und Christen sein, mit einem eventuellen kleinen Anteil an Juden. In den letzten Monaten haben die Angriffe auf Israel seitens der christlichen Kirchen stark zugenommen. Die Liste der israelfeindlichen Hassreden ist lang. Der Patriarch der Antiochia-Kirche, der katholische Melkit Gregory III. Laham (Bild), spricht von einer „zionistischen Verschwörung gegen den Islam“. In Antwerpen hat die katholische Schule „College des heiligen Herzens“ seine Schüler in einem Spiel dazu aufgerufen „israelische Soldaten ins Meer zu werfen“. Dabei konnten die Kinder kleine Soldaten-Figuren in ein Wasserbecken werfen.
Mehr zu dem Thema in der neuesten August/September-Ausgabe von Israel heute.

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