Palästinenser gegen Zwei-Staaten-Lösung

Freitag, 15. Juli 2011 |  Nettanell

In einer diese Woche durchgeführte Umfrage unter mehr als 1000 Palästinensern in der sogenannten Westbank und dem Gazastreifen ergab, dass nur einer von drei Palästinensern (34%) die Zwei-Staaten-Lösung als die Lösung des Konflikts ansieht. 66 % der Befragten sind der Meinung, dass man zuerst mit einer Zwei-Staatenlösung beginnen solle und dann dazu übergehen, dass das ganze Gebiet zu einem Palästinenserstaat wird. Über das Schicksal Jerusalems befragt meinten 92% dass sie die Hauptstadt eines Palästinenserstaates sein müsse, 1 % meinte dass sie die Hauptstadt Israels ist, 3 % die Hauptstadt beider Staaten und 4 % meinten dass die Satdt eine neutrale internationale Stadt sein müsse. 72 % sprechen sich für die Verleugnung der jahrtausende alten Geschichte des Landes und des Volkes Israels in Jerusalem aus, 62 % unterstützen die Entführung von Soldaten und deren Geiselhaft und 53 % sind für das Lehren von Haßliedern gegen Juden an palästinensischen Schulen. 22 % befürworten den Beschuß Israels mit Raketen und zwei Drittel bevorzugten diplomatische Verhandlungen anstelle gewaltsamen Widerstandes. Die Umfrage wurde vom Israel-Projekt gesponsert und in einer Partnerschaft zwischen dem amerikanischen Umfrage-Institut Stanley Greenberg und dem Palestinian Center for Public Opinion durchgeführt.

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