Kurznachrichten

Montag, 14. November 2011 |  Tommy Mueller

+++ Litt der frühere PLO-Chef Jassir Arafat an der Immunschwäche-Krankheit Aids? Darüber sind neue Spekulationen entbrannt, nachdem Details des Obduktionsergebnisses bekannt wurden. Arafat war 2004 in einer französischen Klinik gestorben. Seither hält sich bei den Palästinensern das Gerücht, ihr Führer sei von Israelis vergiftet worden. Die Obduktion hatte jedoch keine Hinweise auf Gift ergeben. Der Aids-Theorie wird von der palästinensischen Führung heftig widersprochen, denn sie würde nahelegen, dass Arafat homosexuell war. +++ Israels Regierung hat mit der Bayerischen Landesregierung ein Memorandum unterzeichnet. Ziel ist eine verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Erziehung und Pädagogik. Dadurch sollen das Gedenken an den Holocaust wie auch der Jugendaustausch gefördert werden. Dies haben Israels Erziehungsminister Gideon Saar und der Bayrische Erziehungsminister Dr. Ludwig Spänle bekannt gegeben. Jährlich sollen Dutzende Lehrer aus Bayern die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem besuchen und sich dort fortbilden. „Die Vertiefung der Holocauststudien ist ein Damm gegen neue Holocaust-Leugnungen und das Vergessen“, erklärte Erziehungsminister Saar. +++ Radio Kol Barama ist die beliebteste Radiostation der ultraorthodoxen Juden. Nun kommen dort erstmals Frauen zu Wort: Sie bekommen künftig sonntags eine Stunde Sendezeit. Vorausgegangen war eine kontroverse Diskussion im israelischen Parlament, in der den Radiomachern Sexismus und Diskriminierung von Frauen vorgeworfen worden war. Obwohl der Sender von überwiegend von Frauen gehört wird, durften dort bislang nur Männer ans Mikrofon. +++

Möchten Sie mehr Nachrichten aus Israel erhalten?
Klicken Sie hier um den KOSTENLOSEN täglichen Newsletter per Email zu erhalten.