Was wird aus Tunesiens Juden?

Dienstag, 22. November 2011 |  Leah Filipovic

Mit den Wahlen in Tunesien Ende Oktober 2011 verbanden viele die Hoffnung, Tunesien werde als erste wirkliche Demokratie aus dem „Arabischen Frühling“ hervorgehen. Doch die Hoffnungen werden getrübt durch den Sieg der islamistischen Ennahda-Partei, deren Ansichten auch die jüdische Minderheit des Landes (ca. 2000 Mitglieder) betreffen. Premierminister Mohamed Ghannouchi sei bereits vor den Wahlen bemüht gewesen, Bedenken unter der säkularen Bevölkerung und unter den Juden zu zerstreuen. Hai Camus ist Mitglied der jüdischen Gemeinde von Djerba. „Wir stehen noch am Anfang. Keiner kann uns versprechen, was in zwei oder drei Jahren passieren wird“, warnt er. „Ghannouchi ist ein Islamist, auch wenn er von sich sagt, er sei kein Extremist. Aber extremistische Unterstützer haben ihn an die Macht gebracht. Lesen Sie mehr über das Schicksal der tunesischen Juden und auch wie Oberrabbiner Benjamin Hatab über die Situation denkt. Das alles gibt es in der Dezemberausgabe des Israel Heute-Magazins, das bringt was andere weglassen! Zum Bestellen des Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!

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