„Palästinensischer Pslam“

Mittwoch, 21. März 2012 |  Aviel Schneider

Das offizielle palästinensische Autonomiefernsehen missbraucht die biblischen Psalmen für seine Zwecke und hat den Psalm 137 auf das Leid der Palästinenser bezogen: „Doch wie könnten wir ein Lied für den Herrn auf fremdem Boden singen? Jerusalem, wenn ich dich je vergesse, möge meine rechte Hand mir ihren Dienst versagen!“ In einem Musikclip singt ein ägyptischer Sänger den so genannten „palästinensischen Psalm“. Im Hintergrund ist die Al-Aksa-Moschee auf dem jüdischen Tempelplatz zu sehen, sowie Filmstreifen von blutigen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und bewaffneten israelischen Soldaten. „Möge mich mein rechter Arm vergessen, möge mich mein linker Arm vergessen. Möge das Licht meiner Augen und der Anfang eines Liedes mich vergessen. Möge mich die Freude meiner Augen und die grüne Welt mich vergessen. Möge mich mein Herz vergessen. Möge mich das Lachen eines Kindes vergessen, wenn ich dein, Jerusalem vergesse.“ Es ist nicht das erste Mal, dass der palästinensische Rundfunk oder die palästinensischen Medien die Heilige Schrift der Juden und Christen für ihre Zwecke einvernehmen. Hätte umgekehrt eine orthodoxe-jüdische Randgruppe den Koran derart verspottet, so hätte die gesamte Welt daraus eine kritische Schlagzeile über Israel gemacht. Über die Jahre hinweg berichtete Israel Heute, wie die palästinensische Autonomiebehörde Israels biblische Vergangenheit in ihren Medien verfälscht.

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