Israel erwartet ein turbulentes Wochenende

Donnerstag, 29. März 2012 |  Tommy Mueller

Hunderttausende von pro-palästinensischen Demonstranten werden morgen zu einem globalen „Marsch auf Jerusalem“ erwartet. In der ganzen Region soll es Proteste geben. Die israelische Grenzpolizei und das Militär haben erklärt, sie seien vorbereitet und würden Verletzungen der Staatsgrenzen verhindern. Man stehe auch mit den palästinensischen Sicherheitsbehörden in Kontakt. Die sollen verhindern, dass israelische Siedlungen angegriffen werden. Mit ihrem „Tag des Landes“ wollen die Araber ihren Anspruch auf ganz Israel einschließlich Jerusalem deutlich machen. Proteste soll es nicht nur im sogenannten Westjordanland und im Gazastreifen geben, sondern auch von muslimischen Organisationen im Libanon, in Jordanien und in Ägypten. Said Yakin, ein Sprecher der Protestbewegung, erklärte gegenüber israelischen Medien, man wolle mit den Massenaufmärschen die israelische Politik beeinflussen. Die Aktionen seien aber nicht als Auftakt zu einem dritten Palästinenseraufstand (Intifada) gedacht. Israelische Sicherheitsbehörden erwarten dennoch gewalttätige Ausschreitungen.

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