Imam von Nazareth wegen Terror-Hetze verurteilt

Montag, 2. April 2012 |  Michael Selutin

Der Imam von Nazareth, Abu Salim Scapa (47), wurde verurteilt, weil er in Moscheen in Nazareth und Jerusalem zum globalen Heiligen Krieg und zum tödlichen Terror gegen Juden, Christen und auch gegen abtrünnige Moslems aufgerufen hat. Mindestens zwei Gruppierungen sollen direkt von den Predigten des Imams zu Gewalt gegen Christen und Juden inspiriert worden sein. Eine davon wird verdächtigt, einen israelischen Taxifahrer ermordet zu haben. Weiterhin verteilte Abu Salim Poster, Bücher und Manifeste über den internationalen Dschihad (Heiliger Krieg) in seiner Moschee und präsentierte sie auch auf seiner Website. Der Imam, der dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahe stehen soll, wurde im Oktober 2010 festgenommen und steht seither unter Hausarrest. Das Strafmaß wurde noch nicht bekannt gegeben.
Die israelische Richterin Lily Yung-Gefer beschrieb Abu Salims Predigten als „klare Aufforderung zum Mord auf höchstem und gefährlichstem Niveau.“ Staatsanwalt Yael Kochavi kommentierte das Urteil mit folgenden Worten: „Das Gericht hat deutlich gemacht, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung seine Grenzen hat, indem es einen Imam verurteilt hat, der dieses Recht mit seiner frechen Hetze mit Füßen getreten hat.“

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