Behinderte Jugendliche helfen in der Nuklearanlage Dimona aus

Dienstag, 3. April 2012 |  Michael Selutin

Eine Gruppe 18-jähriger Israelis mit körperlichen Behinderungen hat einen Freiwilligen-Dienst in Israels streng geheimer Atomanlage Dimona aufgenommen. Diese Jugendlichen wollen dem Staat dienen wie alle anderen Israelis in ihrem Alter. Eine Organisation für israelische Freiwillige, in Zusammenarbeit mit der Armee, gibt ihnen diese ungewöhnliche Möglichkeit. Die Arbeit der Behinderten ist nicht sehr hart: Sie helfen dabei Güter zu sortieren, den Garten zu pflegen, die Anlage sauber zu halten und andere simple, aber wichtige Tätigkeiten zu verrichten.
„Aufgrund der sensiblen Sicherheitslage dieser Anlage mussten die Teenager zuerst einige physische Tests, Interviews und Sicherheitschecks bestehen, weiterhin mussten wir mit ihren Eltern sprechen, um herauszufinden, welche Aufgaben sie übernehmen können,” erläuterte der Chef der Personalabteilung von Dimona. „Als dies abgeschlossen war, fügten sich die neuen Mitarbeiter prächtig in ihre neue Umgebung ein, jeder liebt die Neulinge.” Viele Briefe von Angestellten der Nuklearanlage an die Betriebsführung loben die Aktion. Die Teenager selbst sind sehr froh und stolz auf ihre Arbeit, und die Leitung der Anlage hat schon angekündigt, das Programm zu erweitern: „Es ist ein großer Erfolg und wir werden noch weitere Organisationen einladen daran teilzunehmen.”

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