Palästinenser ehren antisemitische Journalistin Helen Thomas

Mittwoch, 4. April 2012 |  Michael Selutin

Die palästinensische Vertretung in den USA hat die Journalistin Helen Thomas (91) für ihren Einsatz gegen die israelische „Besatzung” gewürdigt. Als die Fernsehreporterin 2010 vor laufender Kamera sagte, dass die Juden aus Palästina verschwinden sollten, musste sie ihre langjährige Karriere aufgrund starker internationaler Kritik beenden. Auf Nachfrage, wohin die Juden denn sonst gehen sollten, antwortete Thomas damals: „Sie sollen dorthin gehen, woher sie gekommen sind, Deutschland, Polen, Amerika oder sonst wohin. Die Palästinenser leben unter Fremdherrschaft, denn es ist ihr Land.“
Dass die palästinensische Führung Helen Thomas (im Bild mit US-Präsident Barack Obama) jetzt ehrt, wird von den Medien kaum wahrgenommen und es wird auch nicht dazu führen, die Palästinenserführung als Friedenspartner zu diskreditieren. Diese Auszeichnung für eine antisemitische Journalistin passt perfekt zu früheren Ehrungen, die an verurteilte Terroristen wie Mona Awana, die unter anderem am Mord an einem israelischen Teenager beteiligt war, gingen.

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