Das Volk murrt wegen steigender Benzinpreise

Freitag, 20. April 2012 |  IH

Für Regierungschef Benjamin Netanjahu stellt der neue Kadima-Vorsitzende Mofas eine größere Gefahr als Livni dar. Darüber hinaus steigen die Preise für Benzin, Strom und Nahrungsmittel in schwindelnde Höhen. Das Volk in Zion ist unzufrieden.
Netanjahu kommt ins Schwitzen“, sagte ein Parteikollege zu Israel Heute. „Er muss die Lebenshaltungskosten in Griff bekommen, ansonsten bricht neuer sozialer Protest aus.“ Der in den letzten Monaten unaufhörlich steigende Benzinpreis hat das Volk aus dem Winterschlaf gerissen. Die Erklärungen, die Finanzminister Juval Steinitz der Bevölkerung verkaufte, nimmt keiner mehr ernst. Sanktionen gegen den Iran waren laut Steinitz ein willkommener Anlass, mit jeder Ölpreiserhöhung auf dem Weltmarkt auch die Benzinsteuern im Land nach oben zu treiben. Diese Annahme war falsch. Wer die Benzinsteuern im letzten Moment heruntersetzte, um den Benzinpreis unter 1,60 Euro (8 NIS) zu halten, war schließlich Benjamin Netanjahu selbst. So wurde das Benzin in der Nacht vom 31. März auf den 1. April nicht um 4 Cent erhöht, sondern nur um 1 Cent. Damit senkte Netanjahu zum dritten Mal seit Anfang des Jahres die Benzinsteuern, um den Literpreis unter acht Schekel zu drücken. Ein murrendes Volk wegen hoher Preise kann sich Netanjahu nicht leisten, wenn er im Herbst 2013 wiedergewählt werden will. Der frischgebackene Oppositionsführer Schaul Mofas fordert Netanjahu heraus.
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