Jom HaSikkaron zählt 22.993 Opfer

Montag, 23. April 2012 |  Michael Schneider

Morgen abend, am 24. April, beginnt der Gefallenengedenktag für Kriegs- und Terroropfer (Jom HaSikkaron) um 20 Uhr mit einer Schweigeminute und dem Heulen aller Sirenen im Land. Seit dem Jahr 1860 (der Beginn des Kampfes um den Aufbau einer jüdischen Heimstätte) zählt Israel 22.993 Opfer, 126 fielen seit dem letzten Jom HaSikkaron. Das letzte Opfer war die Offizierin Hila Bezaleli, die vorige Woche durch einen Unfall im Dienst umkam. 10.524 Familien in Israel haben Gefallene zu beklagen, darunter 2396 Waisenkinder und 4992 Witwen Zahals (israelische Verteidigungsarmee).
An der Westmauer beginnt am Abend offiziell der nationale Trauertag im Beisein des Staatspräsidenten Schimon Peres, des Armeeoberst und vieler betroffener Familien. Am Tag darauf, Mittwoch, den 25. April, wird die Sirene um 11 Uhr für zwei Minuten heulen. Überall im Land werden Gedenkzeremonien für die Gefallenen stattfinden, die ihr Leben für die Staatsgründung ließen. Die Fahnen werden auf Halbmast gesetzt. Jedes Grab erhält ein Fähnchen mit einem schwarzem Band und der Aufschrift „Jiskor“ (dt. „Gedenke!“). Man erwartet insgesamt eine Million Besucher auf den militärischen Friedhöfen. Dort werden die Familienangehörigen nochmals Abschied von ihren Lieben nehmen.

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