Kurznews

Montag, 30. April 2012 |  Ludwig Schneider

+++ Der ehemalige Fernsehjournalist Yair Lapid, der in die Politik wechselte – sein Vater Tommy Lapid war auch Politiker – gründete nun offiziell eine eigene Partei, mit dem Namen „Jesch Atid – Es gibt eine Zukunft“. Er ist Zentrumspolitiker mit Hang zum Nationalen und Religiösen. Gemäß Umfragen könnte der 50-Jährige bei den nächsten Wahlen 11 Knessetsitze bekommen. +++ Die Palästinenserführung bezichtigt Israel, ein humanitäres Desaster auszulösen, weil Israel den Hungerstreik von 1200 palästinensischen Häftlingen ignoriert, die mit dem Hungerstreik ihre Freilassung erpressen wollen. Unter diesen Häftlingen sind jedoch Terroristen, die in Israel blutige Anschläge verübt haben. +++ Der israelische Araber Sarhan Bader gründete eine neue arabische Partei. Er ist davon überzeugt, dass die meisten Araber, die israelische Staatsbürger sind, pro-israelisch sind und nicht wie die drei derzeitigen arabischen Knesset-Parteien, für die pro-palästinensisch anti–israelisch bedeutet. +++ Der ehemalige Geheimdienstchef Yuval Diskin wirft Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor, er regiere Israel – so wörtlich – mit messianischer Überzeugung und male, zusammen mit seinem Verteidigungsminister Ehud Barak, in Sachen Iran den Teufel an die Wand. +++ Staatspräsident Peres nimmt heute in Akko an der Zeremonie zum 25. Jahrestag der Unterzeichnung des Staatsvertrages zwischen der Bahai Religion und dem Staat Israel teil. Wegen ihrer Schönheit sind die Bahai-Gärten in Haifa weltberühmt.

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