Arabische Selbstkritik

Freitag, 1. Juni 2012 |  Aviel Schneider

„Die Arbeitslosenquote innerhalb der arabischen Bevölkerung Israels klettert himmelwärts, das Erziehungswesen kollabiert, die Gewalttätigkeit nimmt stetig zu – und der arabischen Führung in Israel ist syrisches Blut wichtiger. Diese Volksführung müssen wir loswerden“, meint der israelische Araber Amar Dschara in einem offenen Brief. Dschara ist einer der vielen arabischen Staatsbürger, die von ihren arabischen Knessetabgeordneten im israelischen Parlament enttäuscht sind. 1,6 Millionen Araber leben in Israel, 11 arabische und 3 drusische Abgeordnete sitzen in der Knesset. Den arabischen Politikern wird vorgehalten, nur an Schlagzeilen interessiert zu sein und dabei ihre Wähler zu vernachlässigen. „Unsere Volksgruppe macht eine Identitätskrise durch. Die Krise hängt mit dem palästinensischen Selbstverständnis zusammen. In Jordanien stellt sich ein israelischer Araber als „Araber von 1948“ oder als „palästinensischer Araber“ vor. In Tel Aviv nennt sich derselbe Araber einen „israelischen Araber“. In Europa lässt er das Wort „Araber“ unter den Tisch fallen und stellt sich pauschal als „Israeli“ vor. Das ist lächerlich und unlogisch, aber unsere Realität.

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Bild: Araber am Strand von Tel Aviv

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