Reem Riyashi: eine palästinensische Heldin

Montag, 4. Juni 2012 |  Michael Selutin

Letzte Woche hat Israel die sterblichen Überreste von 91 palästinensischen Terroristen an die palästinensische Autonomiebehörde ausgeliefert. Darunter war auch die Leiche von Reem Riyashi, die vier Israelis getötet und sieben verletzt hatte.
Im Jahre 2004 ging Reem Riyashi zu einem viel genutzten Checkpoint nahe Gaza. Als sie den Metalldetektor auslöste, behauptete sie, sie habe Protesen aus Metall und wolle von einer Frau durchsucht werden. Als man sie zur Seite nahm und eine Soldatin zu Hilfe rief, zündete Riyashi ihre Bombe.
Jetzt hat man Reem Riyashis Leiche einen heldenhaften Empfang in Gaza bereitet. Schon zur Zeit des Anschlags wurde sie als Heldin in arabischen Zeitungen gefeiert. Kurz vor ihrem Selbstmordattentat hatte sie mit ihren damals 3 Jahre und 18 Monate alten Kindern für Fotos posiert, auf denen sie mit einer Kalaschnikow und ihr Kind mit einer Granate in der Hand zu sehen ist.
Bild: Reem Riyashi mit einem ihrer Kinder

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