Israel öffnet Tore für Öl nach Gaza

Dienstag, 12. Juni 2012 |  Aviel Schneider

Ägyptisches Öl, von Katar bezahlt, wird täglich über den israelischen Grenzübergang Kerem Schalom an die radikale Hamas-Regierung in den Gazastreifen transportiert. Seit mehreren Monaten manipuliert das Hamas-Regime eine Situation, in der den Palästinensern Treibstoff für das Elektrizitätswerk und Benzin für den Autoverkehr fehlt. Von Israel will die Hamas im Rahmen der Abmachungen zwischen Israel und der Autonomiebehörde kein Benzin kaufen. Ägypten hat aus politischen Gründen vor knapp einem Jahr den Ölhahn in den Gazastreifen abgedreht, wobei übrigens Öl durch die unterirdischen Tunnel bei Rafah geschmuggelt wird. Nach langen Verhandlungen hat sich die Hamas-Regierung mit den Ägyptern über den Ölpreis geeinigt, der nicht höher als der für die ägyptische Bevölkerung sein wird. Das Geld spenden die reichen Scheiche aus Katar, und Israel ist wie oft so großzügig und öffnet seinen Feinden die Tore, damit täglich 10 bis 15 Öltanker bis zu 130.000 Liter Öl am Tag in den Gazastreifen hineinfahren können. Dieses Abkommen zwischen allen Parteien soll für die nächsten drei Monate gültig sein. Damit sollen 30 Mio. Liter Öl in den Gazastreifen über Israel geschleust werden, wo die Terroristen leben, die Israel noch immer beschießen und die wiederum aus der Luft bekämpft werden. Das fast täglich oder wöchentlich noch Raketen auf Israel aus dem Gazastreifen abgeschossen werden, wird in den Medien kaum noch erwähnt, solange keine Menschen dabei verletzt wurden.

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