Aus der neuen Juli-Ausgabe:
Der erste futuristische Krieg?

Dienstag, 19. Juni 2012 |  IH

Der Konflikt, den der Iran wegen seines Atomprogramms mit dem Westen anzettelt, könnte das Gesicht des Krieges wieder einmal von Grund auf verändern. Ein ähnlicher Sprung in der Entwicklung folgte mit dem Zweiten Weltkrieg, besonders auf dem Gebiet der Panzer und der Kampfflugzeuge.
Cyberkrieg gibt es schon länger. Aber die Welt ist erst heute so sehr vernetzt, dass Nationen einen solchen Krieg als Mittel erachten, einen externen Feind zu besiegen. Und erst jetzt sehen wir, dass Länder ähnlich umfangreiche Ressourcen für großangelegte Cyberangriffe bereitstellen, wie für traditionelle Methoden der Kriegführung.
Als Beginn dieser neuen Realität kann der hoch entwickelte Computervirus mit dem Namen „Stuxnet“ angesehen werden, der im Juni 2010 schwere Schäden in iranischen Nuklearanlagen verursacht hatte. Es wird geschätzt, dass der Virus tausend Zentrifugen im „Natanz“-Atomkraftwerk außer Kraft gesetzt hat, wo der Iran in Übertretung internationaler Absprachen Uran anreichert. (...) Vor Kurzem hat die New York Times berichtet, dass die USA, unter aktiver Mitarbeit Israels, Stuxnet und andere Cyberangriffe initiiert haben sollen. (...) Es wundert also nicht, dass der neu entdeckte Virus „Flame“ gleichfalls Israel und den USA zugeschrieben wird. Wie schon Stuxnet scheint auch Flame nur bestimmte Computer, besonders im Iran, zu befallen. Sobald es bestimmte Daten vorfindet, löscht Flame diese, manchmal mit katastrophalen Folgen. Während Teile des ursprünglichen Stuxnet Codes auch in Flame gefunden wurden, ist der neue Virus jedoch viel raffinierter.

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