Aus der neuen Juli-Ausgabe:
König Salomo und der Pate

Donnerstag, 21. Juni 2012 |  Aviel Schneider
„Der amerikanische Film ,Der Pate‘ ist von der Bibel inspiriert, nämlich dem ersten Buch der Könige“, behauptet der israelische Filmkritiker Yair Raveh.
Michael (Al Pacino), der Sohn von Don Vito Corleone (Marlon Brando), ist mit dem biblischen König Salomo zu vergleichen. Als Michael die Mafia-Führung seines Vaters erbt und als Kopf der Familia nominiert wird, liquidiert Michael nicht nur seine Feinde, sondern ebenso seine Brüder.“ Die Bibel bietet laut Raveh den Rohstoff für viele Filme im Westen. Denn die Grundzüge spannender Dramen finden sich in der Bibel.
„Wer die Bibel liest, kann etliche berühmte Filmszenen wiedererkennen. Mit etwas Fantasie kann man schnell erkennen, wo eine Idee abgekupfert wurde. Vielleicht gibt es deshalb nicht viele Filme, die direkt biblische Geschichte verfilmen, weil dies als altmodisch aufgefasst wird. Aber als Inspiration wird die Bibel häufig für Filme benutzt.“ Im Februar hat das Institut Yad Ben Zwi ein Seminar unter der Überschrift „Wer ist ein Held?“ eröffnet, in dem biblische Helden in moderner Interpretation vorgestellt werden. Dort hat Raveh biblische Helden in amerikanischen Filmen vorgestellt. „Als König Salomo von seinem Vater David das Reich erbte, tötete er nicht nur seinen Bruder Adonijahu, sondern auch Joab, den Heerführer seines Vaters. Ferner Schimi, den Sohn Geras, einen Sprössling der Großfamilie Sauls, der David geflucht hatte. Er vertrieb sogar den Hohenpriester Abiatar.“ Al Pacino schlüpft sozusagen in die biblische Rolle von König Salomo.

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