Israel bei den Paralympics

Donnerstag, 30. August 2012 |  Michael Selutin

In London haben am Mittwoch die Paralympics, die Olympiade für Sportler mit Behinderung, begonnen. Etwa 4300 Athleten aus 166 Ländern sind angereist, davon sind 25 Israelis. Unter den Hoffnungsträgern Israels sind vor allem Inbal Pizaro (siehe Bild), die in vier verschiedenen Schwimmstilen antreten wird, und Schwimmer Itzik Mamistvalov, der schon drei Medaillen in früheren Spielen gewonnen hat. Weiterhin macht sich Doron Shaziri, ein Scharfschütze, große Hoffnungen auf weitere Medaillen in seiner Sammlung und auch der Tennisspieler Noam Gershony, der die French Open in diesem Jahr gewonnen hat, ist mit dabei.

Seit den ersten Paralympics in Rom 1960 hat Israel 333 Medaillen gewonnen, davon 113 goldene. Die Paralympics in London sind ein besonderes Ereignis, weil hier die Idee für dieses Event geboren wurde. Der jüdische Flüchtling Dr. Ludwig Guttmann kam im Jahre 1939 von Deutschland nach London, wo er ein Krankenhaus für verletzte Soldaten eröffnete, das sich später auf Patienten mit Verletzungen an der Wirbelsäule spezialiserte. Für Dr. Guttmann war Sport und die geistige Fitness seiner schwer verletzten Patienten ein wichtiger Faktor für ihre Genesung und ihre Integration zurück in die Gesellschaft. (Mehr darüber in der nächsten Ausgabe unseres Magazins! Abonnieren Sie noch heute!)

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