Studie: 40 Prozent der Palästinenser halten Selbstmord-Anschläge für gerechtfertigt

Donnerstag, 2. Mai 2013 |  Tommy Mueller

Vier von zehn Muslimen in den Palästinensischen Autonomiegebieten sind der Meinung, dass Selbstmordanschläge gegen Zivilisten zur Verteidigung des Islam gerechtfertigt seien. Dieses erschreckende Ergebnis erbrachte eine Studie des amerikanischen „PEW Resarch Centers“ in Washington D.C., die jetzt veröffentlicht wurde. Für die repräsentative Untersuchung waren knapp 1000 erwachsene Palästinenser befragt worden. Weltweit wurde die Studie in 39 muslimischen Ländern durchgeführt. Nirgendwo fanden Selbstmord-Attentäter eine derart hohe Akzeptanz wie bei den Palästinensern. Für die Studie waren 38.000 Muslime in 80 Sprachen befragt worden.

Die Untersuchung ergab ferner, dass 89 Prozent der Palästinenser die islamische Scharia als offizielles Gesetz haben wollen. 87 Prozent waren der Meinung, dass eine Ehefrau ihrem Mann immer gehorchen müsse. Aber nur 16 Prozent der befragten Palästinenser gaben an, dass sie über den christlichen Glauben und die religiösen Praktiken der Christen Bescheid wüssten. 81 Prozent erklärten, dass die westliche Unterhaltungskultur die Moralvorstellungen in ihrem Land verletze.

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