Jerusalemer Formel Eins bringt Juden und Araber zusammen

Montag, 17. Juni 2013 |  nai news

Das Jerusalemer Formel Eins Rennen am Wochenende kann israelischen Medien zufolge als voller Erfolg verbucht werden. Laut Polizeisprecher Micky Rosenfeld kamen geschätzte 100.000 Zuschauer, um bei dem Spektakel dabei zu sein. Nicht ein einziges Gewaltverbrechen sei während der Show gemeldet worden, so der Polizeichef.

„Es wird immer nur gekämpft, gekämpft, gekämpft“, zitiert die Jerusalem Post einen orthodoxen Juden, „aber hier sind alle zusammen und glücklich – Moslems, Christen und Juden.“ Aus Ostjerusalem waren hunderte arabische Zuschauer gekommen, die sich das Event nicht entgehen lassen wollten. Eine Araberin erklärte: „Ich bin moslemisch, jene sind jüdisch und wir sind hier zusammen. So müssten wir immer zusammen sein und nicht mehr kämpfen. Nicht um meinetwillen sondern um der Kinder willen. Genug Krieg.”

Im Bild: Stuntman Chris Pfeiffer auf seiner BMW vor dem Davidsturm an der Altstadt.

Möchten Sie mehr Nachrichten aus Israel erhalten?
Klicken Sie hier um den KOSTENLOSEN täglichen Newsletter per Email zu erhalten.