Israelisch-palästinensische Handelsbeziehungen wieder aufgenommen

Donnerstag, 20. Juni 2013 |  nai news

Der israelische Finanzminister Yair Lapid (s. Bild) sowie sein palästinensischer Amtskollege Shukri Bashara haben sich diese Woche zusammengesetzt, um eine Reihe von wirtschaftlich-kooperativen Projekten in die Wege zu leiten. Es ist das erste Treffen dieser Art seit Amtsantritt der neuen israelischen Regierung im März. Lapid bestätigte, dass gemeinsame Investitionen und der Handel zwischen beiden Seiten verstärkt wahrgenommen werden soll. Davon würden beide Seiten profitieren. In den letzten sechs Monaten waren wirtschaftliche Verbindungen beiderseitig zum Erliegen gekommen.

Bei solchen normalerweise regelmäßig stattfindenden Treffen werden auch technische Angelegenheiten diskutiert, wie z.B. Grenzübergänge, Strom- und Wasserversorgung für Palästinenser und Abrechnungen für Palästinenser, die in Israel medizinische versorgung in Anspruch nehmen.

Desweiteren müssen auch die Steuern abgesprochen werden. Dies wurde so bei den 1993 unterzeichneten Osloer Verträgen beschlossen. Die Palästinensische Autonomiebehörde und Israel dürfen demnach nicht mehr als zwei Prozent Unterschied bei erhobenen Steuern haben, um ein Abwandern der Kaufkräfte aus israelischem Gebiet in palästinensisches zu vermeiden.

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