Abbas: Israel versucht, den jüdischen Tempel aufzubauen!

Dienstag, 2. Juli 2013 |  NAI-Redaktion

Wieder einmal hat er seinen Hang zur Theatralik demonstriert: Palästinenserführer Mahmoud Abbas hat einen leidenschaftlichen Aufruf an die arabische Welt gestartet, um das „heimtückische Vorhaben“ der Juden zu stoppen, den jüdischen Tempel wieder an seinem ursprünglichen Standort zu errichten – dem Jerusalemer Tempelberg (Foto). In einem Interview mit einer saudi-arabischen Zeitung wurde Abbas nach seiner Meinung über jüdische Organisationen gefragt, die sich angeblich verzweifelt bemühen, die Judaisierung des Jerusalemer Tempelbergs zu komplettieren und die Kontrolle über die Al-Aksa-Moschee und den Felsendom zu übernehmen. Ein besonderes Augenmerk der Fragestellung an Abbas lag dabei auf den „wiederkehrenden Angriffen auf al-Aksa und den damit in Verbindung stehenden Attacken auf die Verehrer der Moschee“. Es kann nur angenommen werden, dass der Interviewer sich dabei auf die Vorfälle mit jüdischen Besuchern des Tempelbergs bezogen hat, die das „abscheuliche Verbrechen“ begingen, dort zu jemand anderem als ausschließlich zu Allah zu beten. Abbas jedoch verstand den Interviewer so, dass er auf etwas abzielte, was Abbas die „gefährlichen Ausgrabungen“ nannte. Diese werden von Israel in der Nähe des Tempelbergs geleitet. Sie bringen in regelmäßigen Abständen neue Beweise für die jüdische Geschichte der Stadt und ihrer heiligen Stätten ans Licht. „Alle diese Handlungen sind teuflisch und gefährlich. Sie zielen darauf ab, al-Aksa zu zerstören und einen angeblichen jüdischen Tempel aufzubauen“, behauptete Abbas, „bedauerlicherweise gab es auf diese gefährlichen Anzeichen, welche klar für jeden zu sehen sind, bis jetzt noch keine angemessenen arabischen, islamischen oder internationale Reaktionen.“ Medienanalysten, die das Interview übersetzten, kamen zu folgendem Ergebnis: Abbas' Gebrauch des Begriffs „angeblicher Tempel“ sei ein Teil seiner fortlaufenden und systematischen Bestrebungen, die jüdische Geschichte der Heiligen Stadt auszulöschen.

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