Kurznachrichten

Montag, 8. Juli 2013 |  Ludwig Schneider

+++ Israel blickt besorgt ins Nachbarland Ägypten, wo es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des gestürzten Präsidenten Mursi (Foto) und den Gegnern des islamistischen Regimes kommt. Ministerpräsident Netanjahu und die Sicherheitsbehörden haben die Israelis aufgefordert, nicht nach Ägypten und auch nicht an die beliebten Badestrände der Sinai-Halbinsel zu reisen. Wegen des Chaos in Ägypten bestehe die Gefahr, dass Israelis getötet oder entführt werden. Notfalls sollen Israelis mit Gewalt zurückgehalten werden. +++ Das Kabinett hat einstimmig ein Gesetz verabschiedet, wonach ab 2017 auch die ultraorthodoxen Jugendlichen zum Militärdienst einberufen werden. Führende orthodoxe Rabbiner erklärten dazu, dass die Orthodoxen nicht ihre Jeschiwa-Talmudschulen verlassen werden. Sie gingen stattdessen lieber drei Jahre ins Gefängnis. +++ Die in London erscheinende arabische Zeitung „Al-Hayat“ berichtet, dass die Fatah-Palästinenser nun zu Verhandlungen mit Israel bereit seien, nachdem US-Außenminister Kerry ihnen eine Wirtschaftshilfe in Höhe von vier Milliarden Dollar zugesagt habe. Nun fordern die Palästinenser von Israel nur noch das Ende des Siedlungsbaus und die Freilassung von 103 palästinensischen Gefangenen. +++ Hunderte Israelis nahmen an dem ersten Seminar im Nationalpark in Lachisch teil, bei dem in Wanderungen vor Ort über die Verbindung des Judentums zum Land Israel gesprochen wurde. +++

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