Kurznachrichten

Dienstag, 9. Juli 2013 |  NAI-Redaktion

+++ Der neue internationale israelische Fernsehsender i24News lässt weiter auf sich warten: Wegen technischer Probleme wurde der für den 1. Juli geplante Sendestart verschoben. Der Sender mit Sitz in Tel Aviv will die Welt mit Meldungen aus dem Nahen Osten versorgen. Geplant sind Sendungen in Englisch, Französisch und Arabisch. Die neue Station versteht sich als Alternative zu arabischen Stationen wie Al Dschasira und Al Arabia. +++ Wissenschaftler aus Israel, den Palästinensergebieten, Gaza, Jordanien und Frankreich planen eine gemeinsame Reise nach Sde Boker, um dort Fragen der Wasserversorgung zu diskutieren. „Wir denken, dass Wasser ein entscheidendes Thema des Friedens und bei Konflikten ist“, sagte der französische Botschafter in Israel, Christophe Bigot. Er hattte den Anstoß zu der Konferenz gegeben. „Natürlich ist Wasser in dieser Gegend ein rares Gut und natürlich muss das Wasser von allen Menschen der Region geteilt werden. Also bleibt nur, darum zu kämpfen oder aber zu kooperieren und wir befürworten die Kooperation“, unterstrich Bigot. +++ Die Regierung sagt Ruhestörern den Kampf an: Das Parlament hat mit großer Mehrheit ein neues Gesetz beschlossen. Demnach hat die Polizei künftig das Recht, Privathäuser zu betreten, um die Verursacher von erheblichen Ruhestörungen ausfindig zu machen und die Belästigungen zu beenden. Nach Polizeiangaben werden die Ordnungshüter durchschnittlich zu 783 Ruhestörungen gerufen – pro Tag.+++ Eine große Mehrheit von 71 Prozent der Israelis hält die Entschuldigung von Ministerpräsident Netanjahu beim türkischen Regierungschef Erdogan für nicht gerechtfertigt. Netanjahu hatte sich wegen des israelischen Marineeinsatzes gegen ein türkisches Schiff entschuldigt, das die Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen wolle. Bei den Kämpfen zwischen militanten „Friedensaktivisten“ und israelischen Soldaten waren neun Türken ums Leben gekommen.

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