Radikale Muslime bedrohen Patriarchat

Mittwoch, 10. Juli 2013 |  Kommentar von Khamal Idran

In Jafia bei Nazareth haben arabischsprachige israelische Christen eine Solidaritätskundgebung für junge Leute aus ihren Reihen veranstaltetet, die sich zur israelischen Armee melden. Man versteht sich als Teil des Staates Israel und will wie alle anderen Israelis seinen Beitrag dazu leisten, wie es auf Facebook heißt.

Sie nennen sich bewusst nicht „arabische Christen“, sondern „Arabisch sprechende israelische Christen“. Sie sagen von sich, dass sie nicht arabischen Ursprungs seien, sondern lediglich im Laufe der Jahrhunderte dazu gekommen, Arabisch zu sprechen. Sie halten arabische Eroberung und islamische Dominanz nicht für eine Gesetzmäßigkeit. Man beklagt die Unterwerfung anderer Völker, Ermordung, Versklavung, Vergewaltigung, Zwangskonversion und Ausbeutung von Nicht- Muslimen und Nicht-Arabern. In Syrien, dem Iran und Irak, überall dort, wo diese scheinbare Gesetzmäßigkeit zähneknirschend hingenommen wurde, erstickt das Leben der Christen und anderer Minderheiten.

Die Menschen in Jafia hingegen wollen integriert sein in einem demokratischen Staatswesen. Sie wollen nicht dasselbe schreckliche Schicksal erleiden wie ihre Glaubensgeschwister in Ägypten, in den palästinensischen Gebieten und in Gaza.

Die Gemeinde wird dabei unterstützt von ihrem griechisch-orthodoxen Priester, Pater Gabriel Nadaf. Als Nadaf die Solidaritätskundgebung mitverantwortete, forderte die palästinensische Regierung das Jerusalemer Orthodoxe Patriarchat auf, Pater Nadaf aus dem Dienst zu entfernen. Einschüchterungskampagnen gegen den Priester häuften sich. Militante Palästinenser wollen nun, dass das Orthodoxe Patriarchat sich mit ihnen solidarisiert und sich gegen den Integrationswillen der orthodoxen Christen in Israel stellt. Es solle sich von Pater Nadaf distanzieren und ihn maßregeln...

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