Kurznachrichten

Montag, 5. August 2013 |  Ludwig Schneider

+++ Israel im Fußballfieber: Der populärste Fußballclub der Welt, der FC Barcelona, ist in Israel zu Gast. Der 90-jährige Staatspräsident Shimon Peres ließ es sich nicht nehmen, gegen Weltstar Lionel Messi im Bloomfeld-Stadium in Jaffo mit einem gezielten Tritt den Fußball anzustoßen. Später trafen sich Messi und sein Team mit Ministerpräsident Netanjahu, der dazu an Krebs erkrankte Kinder eingeladen hatte. In Jerusalem waren die spanischen Fußballer in Begleitung von Bürgermeister Barkat an der Klagemauer und steckten dort ihre Bittzettel hinein (im Bild Lionel Messi). +++ Während Israel geschockt auf die Äußerung des neuen iranischen Präsidenten Rouhani im iranischen Fernsehen reagierte, dass Israel „eine Wunde in der islamischen Welt ist, die beseitigt werden muss“, lobten die USA Rouhanis moderaten Worte bei dessen Vereidigung als neuer Präsident. Rouhani ließ erklären, er sei falsch übersetzt worden. +++ Israel hat immer noch keinen Nachfolger für Stanley Fisher, dem Chef der „Bank of Israel“. Wer dieses Amt übernehmen will, wird einer strengen Prüfung sämtlicher Lebensbereiche unterzogen, die viele Kandidaten scheuen. Zwei Nominierte zogen ihre Bewerbung wegen früherer Skandale und Affären zurück. Finanzminister Lapid weigert sich, die Überprüfungen aufzuweichen. +++ Bei der Kollision eines Omnibusses mit einem Müllfahrzeug sind auf der Autobahn A6 bei Gedera vier Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. +++ Anlässlich des al-Quds Jerusalem-Tages zogen rund 900 Islamisten in Berlin über den Kurfürstendamm. Sie forderten in Sprechchören, dass der Judenstaat Israel vernichtet werden müsse. Eine kleine Gruppe von Israel-Freunden wurde aus Sicherheitsgründen von der Polizei abgeschottet. Damit wurden ihre Pro-Israel-Parolen unhörbar. +++

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