Kurznachrichten

Freitag, 9. August 2013 |  NAI-Redaktion

+++ Getagon T. (49) wird dem Richter vorgeführt: Dem 49 Jahre alten Wachmann wird vorgeworfen, im Jerusalemer Clal-Zentrum einen Rechtsanwalt und dessen Tochter erschossen zu haben. Hintergrund der Bluttat (israel heute berichtete) sollen finanzielle Streitigkeiten sein. +++ Der Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, hat sich in einem Brief an den Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung gewandt. Der Botschafter protestierte gegen die Veröffentlichung einer Karikatur, die durch die Wahl der Motive Assoziationen an antijüdische Stereotype erwecke. Ministerpräsident Netanjahu war als Taubenvergifter dargestellt worden. In seiner Antwort bedauerte Chefredakteur Joachim Dorfs den Vorfall. Er betonte, man habe keine Gefühle verletzen wollen und mehr Sensibilität zeigen müssen. +++ Nachdem das Arbeitsgericht die Angestellten des Außenministeriums aufgefordert hat, ihren monatelangen Streik für neue Verhandlungen zu unterbrechen, konnte Staatspräsident Peres endlich fünf neuen Botschaftern in Jerusalem ihre Akkreditierung überreichen. Sie vertreten Schweden, Kolumbien, Australien, Dänemark und Papua-Neuguinea. +++ Im Rahmen eines Treffens mit pro-israelischen Aktivisten wiederholte Ministerpräsident Netanjahu seine Warnung vor dem iranischen Atomprogramm: „Ich weiß, dass manche ihre Hoffnung in den neuen iranischen Präsidenten setzen. Er weiß, wie er diese Hoffnung für sich nutzen kann und rief zu weiteren Gesprächen auf. Natürlich möchte er mehr Gespräche. Er möchte nur reden und reden. Und während alle damit beschäftigt sind, mit ihm zu sprechen, beschäftigt er sich mit der Anreicherung von Uran. Die Zentrifugen drehen sich weiter.“ +++

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