Terrorverdächtiger stirbt bei Schusswechsel mit Soldaten

Dienstag, 22. Oktober 2013 |  Tommy Mueller

Israelische Sondereinsatztruppen haben heute früh einen Terrorverdächtigen erschossen, der sich in einer Höhle verschanzt hatte. Nach Armeeangaben waren die Soldaten in der Nacht in das Dorf Naima im sogenannten Westjordanland eingedrungen. Sie suchten nach zwei Männern, die mit Terroranschlägen in Verbindung stehen sollen. Dabei geht es vor allem um den Bombenanschlag auf einen Omnibus in Tel Aviv, bei dem im vergangenen Jahr 29 Menschen verletzt worden waren. Der mutmaßliche Planer dieses Anschlags, Mohammed Atzi (28), wurde nun getötet.

Ein zweiter Tatverdächtiger versuchte zu fliehen, wurde aber nach einer kurzen Verfolgungsjagd festgenommen. Mohammed Atzi war in eine nahegelegene Höhle geflohen und hatte sich dort verbarrikadiert. Es kam zu einem etwa einstündigen Schusswechsel mit den israelischen Soldaten, die die Höhle umstellten. Dabei wurde der Palästinenser tödlich getroffen.

Die israelischen Soldaten blieben unverletzt. Anwohner berichteten, außer Schüssen seien auch Explosionen zu hören gewesen. Atzi war schon mehrfach inhaftiert worden und stand auf der Fahndungsliste des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet.

In den vergangenen Monaten war es mehrfach zu Schießereien zwischen palästinensischen Terroristen und israelischen Soldaten gekommen. Dabei starben vor rund zwei Monaten drei Palästinenser bei Kalandia, einige Tage zuvor starb ein Palästinenser bei einer Razzia in Jenin. (Foto: Symbolbild)

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