Junge Offizierin durch Mine auf den Golanhöhen verletzt

Donnerstag, 5. Februar 2015 |  NAI-Redaktion

Bereits in der vergangenen Woche hat es mehrere Zwischenfälle auf den Golanhöhen gegeben, bei denen unter anderem zwei israelische Soldaten ums Leben kamen, nachdem ihr Geländewagen von der Hisbollah-Terrormiliz attackiert wurde. Die Lage bleibt auch weiterhin angespannt. Am Dienstag gab es erneut einen Zwischenfall, bei dem eine junge Offizierin der israelischen Armee durch eine Landmine verletzt wurde.

Die Explosion ereignete sich nach Armeeangaben, als die Offizierin in der Nähe des Flusses Saar mit Routinearbeiten an einem Zaun beschäftigt war. Die junge Frau wurde noch vor Ort von den herbeigeeilten Rettungskräften behandelt und anschließend mit einem Hubschrauber ins Rambam- Krankenhaus nach Haifa geflogen. Mittlerweile ist sie außer Lebensgefahr und ihr Zustand stabil.

Die Golanhöhen, die Israel im Sechstagekrieg im Jahr 1967 von Syrien eroberte, sind noch heute von Landminen übersät. Zahlreiche Sprengkörper wurden bereits entfernt, außerdem sind die Minenfelder weitgehend durch Zäune und Warnzeichen abgegrenzt – dennoch kommt es in diesen Gebieten immer wieder zu Explosionen.

Daniel Yuval, damals zehn Jahre alt, verlor sein Bein im Jahr 2010 bei einer Wanderung über die Golanhöhen in einem Bergwerk, als eine Mine explodierte. Ein weiterer Soldat, Roi Alphi, starb im Mai 2013 bei dem Versuch, ein Feuer zu löschen, das auf einem Minenfeld auf den Golanhöhen ausgebrochen war.

Im Jahr 2011 hatte die israelische Regierung das „Minenfeld-Abstands-Gesetz“ ins Leben gerufen, durch welches Minenfelder besser gekennzeichnet, beziehungsweise unnötige Landminen komplett entfernt werden sollten.

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