Libanesischer General über Amerikas Nahostpolitik

Dienstag, 5. Mai 2015 |  NAI Redaktion

Im Januar 2015 gab Washington bekannt, dass man die moderate Opposition in Syrien bewaffnen und trainieren werde. Bereits im Juni des Vorjahres sagte die Obama-Regierung den Rebellen 500 Millionen Dollar für ihren Kampf gegen „das tyrannische Regime von Baschar Assad“ zu.

Auch wenn die amerikanischen Initiativen unterschiedlich aufgenommen werden, überraschen sie doch niemanden wirklich. Hussam M., libanesischer General im Ruhestand (Name geändert), sagt, dass Amerika und seine Verbündeten die syrischen Rebellen schon seit März 2011 trainieren, ausstatten und finanzieren.

Obwohl es zum außenpolitischen Instrumentarium der USA gehört, Verbindungen zu Oppositionsgruppen zu knüpfen, die einem unerwünschten Regime entgegenstehen, ist nicht klar, was das Weiße Haus mit der Unterstützung der berüchtigten syrischen Rebellen erreichen will. „Sie nennen sich zwar moderat, aber man darf sich dadurch nicht beirren lassen. Es sind die gleichen Militanten, die ausländische Journalisten hingerichtet, Frauen vergewaltigt und Häuser von Angehörigen von Minderheiten abgerissen haben“, so Hussam gegenüber Israel Heute. „Viele von ihnen fangen in der so genannten moderaten Opposition an, aber schließlich schwören sie doch der Al-Qaida, der Al-Nusra Front oder dem IS die Treue, der eine früher, der andere später.“

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