Diesmal kein Entgegenkommen gegenüber Hamaschef Haniya

Freitag, 21. August 2015 |  Nai Redaktion

Der radikale Hamaschef Ismail Haniya im Gazastreifen bat die israelischen Behörden um die Genehmigung, drei seiner Schwestern, die israelische Staatsbürger sind, an der Hochzeit seines Sohnes im Gazastreifen teilnehmen zu lassen. Israel hat die Anfrage von Haniya abgelehnt, da die Terrororganisation Hamas zwei israelische Geiseln sowie die Leichname zweier israelischer Soldaten aus dem jüngsten Gaza-Krieg im Gazastreifen festhält. Bisher hat sich Haniya geweigert, irgendwelche Informationen über die vier Israelis im Gazastreifen an Israel weiterzuleiten.

Dennoch hat Israel während der letzten Gewaltrunde im Gazastreifen Familienangehörige von Ismail Haniya in israelischen Krankenhäusern behandelt, worüber Israel Heute bereits berichtete. Seine Schwestern sind mit israelischen Beduinen in der Nähe von Beerscheva verheiratet und besitzen somit die israelische Staatsbürgerschaft. In den letzten zehn bis zwanzig Jahren heiraten immer mehr israelische Beduinen palästinensische Frauen aus dem Gazastreifen, weil dort laut palästinensischen Quellen die Auswahl größer sei als in Israel. Ein Moslem darf vier Frauen heiraten. Damit hat Israel in den letzten Jahren ein großes Problem, denn laut Gesetz erhalten diese Frauen die israelische Staatsbürgerschaft. In den arabischen Medien im Gazastreifen wurde bereits öfters geschrieben, dies sei sogar eine Art Taktik, um die jüdische Demographie Israels zu bekämpfen.

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