Hetze in palästinensischen Medien: Judenhass und Lob für Steinewerfer

Donnerstag, 17. September 2015 |  IH-Redaktion

Die Palästinensische Autonomiebehörde hat Steinwürfe offiziell als „friedlichen Widerstand“ bezeichnet. Allen voran Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der die Familie eines 12-jährigen palästinensischen Jungen öffentlich lobte, weil sie Steine ​​auf israelische Soldaten geworfen hatte. Die Familie attackierte die Soldaten, als sie den Jungen verhaften wollten. „Der friedliche Widerstand der Bevölkerung gegen die Besatzer ist eine mächtige Waffe in den Händen des palästinensischen Volkes“, so Abbas.

In der offiziellen Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde erschien zudem ein Bild, auf dem Abbas den Jungen umarmte (Foto).

Auch in anderen palästinensischen Medien ist die Hetze gegen Israel derzeit überaus präsent. Im Fernsehsender Al-Aqsa-TV wurde eine Sendung gezeigt, in der palästinensische Kinder erzählten, was sie einmal werden wollen, wenn sie groß sind. Zwei Jungen aus Gaza erklärten, sie wollten sich dem militärischen Flügel der Hamas anschließen, um einen Gotteskrieg zu führen und Juden zu töten. Ein anderes Kind erklärte, es wolle Ingenieur werden, „dann kann ich die Juden in die Luft sprengen“. Die Moderatoren der Show versuchten nicht, die Kinder zu beschwichtigen oder gar zu korrigieren. „Zerstört die Besatzung“, erklärten sie stattdessen, „so, dass die Al-Aksa Moschee befreit sein wird“.

Angesichts der aktuellen Vorkommnisse in Israel wirken die öffentlichen Äußerungen der Palästinenser wie Hohn: Erst Anfang dieser Woche war ein 50-Jähriger an seinen schweren Verletzungen gestorben, nachdem er bei einem durch Steinewerfer verursachten Autounfall verunglückt war. Auch auf dem Jerusalemer Tempelberg ist die Lage nach wie vor angespannt: Palästinensische Randalierer halten die Sicherheitskräfte dort mit Steinen und Feuerwerkskörpern in Atem.

Foto: Palestinian Media Watch

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