Weniger Anschläge in Jerusalem, mehr in Judäa und Samaria

Mittwoch, 28. Oktober 2015 |  NAI Redaktion

778 Anschläge auf Israelis wurden seit Ausbruch der jüngsten Terrorwelle in den letzten fünf Wochen gezählt. Laut Angaben der israelischen Polizei wurden seit Anfang 2015 insgesamt 1703 Anschläge im Land registriert, wobei 11 Israelis ums Leben kamen und hunderte verletzt wurden. Im Jahr 2014 wurden 1650 Terroranschläge gemeldet und im Jahr zuvor 1414. In Jerusalem hat es sich in den letzten Tagen relativ beruhigt, dafür ist die Zahl palästinensischer Messerattacken im biblischen Kernland Judäa und Samaria drastisch gestiegen. Im israelischen Rundfunk haben sich Polizeioffiziere und andere Sicherheitexperten dazu geäußert und meinten, dass die Jerusalemer Palästinenser allmählich eingesehen haben, dass sich die Messerangriffe nicht lohnen. Die Angreifer werden auf Jerusalems Straßen blitzschnell von Israelis neutralisiert, entweder erschossen oder verletzt.

Darüber hinaus wollen Israels Araber vorsichtiger sein und nicht, wie im Jahr 2000, mit der damaligen Terrorwelle (13 arabische Tote) wiederholt ihre arabische Wirtschaft ruinieren. In den folgenden zwei bis drei Jahren haben jüdische Besucher damals arabische Städte und Dörfer im Land gemieden. Und das Misstrauen zwischen Juden und Arabern hat die arabischen Geschäfte im Land finanziell zerstört. Das steht der arabischen Volksführung heute vor Augen, und sie will dies unbedingt vermeiden. Aber dafür verüben Palästinenser aus den Palästinensergebieten um Hebron weiterhin Anschläge auf Israelis und israelische Soldaten, wie in den letzten Tagen zu sehen war. In Hebron herrscht die Hamas, daher gehen die israelischen Sicherheitskräfte davon aus, dass diese Messerangriffe und andere Anschläge von der Hamas gefördert werden. Das Profil der jungen Terroristen ist wie in Jerusalem, 16-20-Jährige Palästinenser und Palästinenserinnen.

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