Auf den Sand folgen Regen und Sturm

Freitag, 6. November 2015 |  IH-Redaktion

Die Glocke aus Sand und Staub, die in den vergangenen Tagen über dem Heiligen Land lag, ist vom Regen weg gewaschen worden. Doch die Wetterkapriolen sind damit noch nicht überstanden. Der Wetterdienst sagt für das Wochenende ungewöhnlich niedrige Temperaturen, Sturm, heftige Regenschauer und Gewitter voraus. Die Meteorologen warnen vor möglichen Überflutungen.

Das Umweltschutzministerium gab bekannt, dass der Regen die Luftqualität in ganz Israel wieder auf den Normalwert gebracht hat. Allerdings wurde der Regen mancherorts von starken Gewittern begleitet. Für Flussgebiete wurden Hochwasserwarnungen herausgegeben.

Israels Nachbarländer spürten bereits die Folgen der Unwetter. In Ägypten starben elf Menschen, Dutzende wurden verletzt. In Amman (Jordanien) kamen drei Menschen in Folge des Sturms ums Leben. Auch in Israel müssen sich die Bürger auf heftige Regenfälle vorbereiten. „Heute wird der Höhepunkt des Sturms kommen. Ganz Israel liegt unter einer dicken Regenwolke,“ prophezeite der Meteorologe Lior Sudri: „Die Temperaturen werden fallen. In den Morgenstunden sind Sturzfluten zu erwarten. Durch den starken Wind wird das Meer aufgepeitscht, es gibt Wellen von bis zu 1,20 Meter Höhe. Am Samstag wird der Sturm dann langsam etwas nachlassen. Aber den ganzen Tag ist weiter mit lokalen Regenschauern zu rechnen.“

Bild: Palästinensische Autos versinken in den Fluten. Das Foto entstand gestern am Grenzwall in Jerusalem. Foto: Muammar Awad (Flash 90)

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