Helfende Hände

Montag, 11. Januar 2016 |  NAI Redaktion

Wenn Hilfe von Nöten ist, sind Israelis schnell zur Stelle. Als im Dezember heftige und anhaltende Regenfälle im Norden Englands für schwere Überschwemmungen gesorgt haben, machten sich zehn Israelis von IsraAid auf den Weg, um vor Ort zu helfen. Rund 10.000 Häuser waren nach Regenfällen ohne Strom, hunderte Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Besonders betroffen waren die Grafschaften Lancashire und Yorkshire. „Die britischen Einwohner waren überrascht, als sie gehört haben, dass Israelis gekommen sind, um ihnen zu helfen“, sagte der verantwortliche Direktor von IsraAid in Nordengland, Navonel Glick. „Sie konnten nicht verstehen, weshalb Israelis sofort Hilfe leisteten, wogegen ihre eigene Regierung sie anfänglich ignorierte.“

IsraAid ist eine der ersten internationalen Hilfsorganisationen, die während der Überschwemmungen in Nordengland vor Ort und Stelle dabei waren. Die zehn Israelis haben mitgeholfen Häuser zu reinigen sowie Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter an betroffene Familien zu verteilen.

Der israelische Einsatz in England hat sich in den britischen Medien schnell herumgesprochen. IsraAid erreichte bereits eine Bitte aus Irland, ebenso Israelis nach Irland zu schicken, das ebenso von Überschwemmungen heimgesucht wird. „Das Dankeschön in den Augen der Briten bedeutet uns alles, erst recht in England, wo die Bevölkerung kein großer Fans von Israel ist“, unterstrich Glick.

Israelische Hilfsorganisationen wie IsraAid setzen sich weltweit in vielen Katastrophengebieten ein, einmal um Menschen zu helfen und zweitens, den Menschen ein anderes Bild von Israel zu zeigen, was sie sonst üblicherweise auf dem Bildschirm sehen. Obwohl Israel nur eine winzige Nation ist, setzt sich das Land mehr als andere und größere Nationen für die Nöte anderer Menschen ein. Das haben nun auch die betroffenen Engländer während der Überschwemmungen im Norden erlebt.

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