6 Millionen Brüder – Lied von Jair Angel

Mittwoch, 4. Mai 2016 |  NAI Redaktion

Sie schauen auf uns von oben herab, 6 Millionen Brüder.

Sie schauen auf uns von oben herab und weinen oder lachen.

Und wir sind hier unten, verstehen überhaupt nicht.

Wir befinden uns auf einem anderen Planeten, weinen und sind verwirrt.

Wie kann ein Mensch am Morgen aufstehen – ein normaler Mensch sozusagen – und das Leben und Träume vernichten. Die Welt von gestern auslöschen.

Wie kann ein Mensch, der aus Erde entstanden ist, über diese eine Wildnis bringen und sie verbrennen. Das werde ich niemals verstehen.

Und zu denken, das alles war so schnell und systematisch, das macht mich schier wahnsinnig.

Und da, noch eine Gruppe von so lieben und gutgläubigen Menschen, vom Sturm geleitet und Welten werden erlöscht, zwischen 4 Wänden.

Und jetzt, später, viel später bleiben den Menschen jetzt nur noch Erinnerungen.

Und auch, wenn wir versuchen und noch sehr viel länger darüber nachzudenken, wir werden es niemals verstehen.

Wie erlauben sie sich, wie erlauben diese Menschen sich das – 6 Millionen Menschen zu 6 Millionen Namen zu machen.

Das werde ich niemals verstehen.

Und zu denken, das alles war so schnell und systematisch, das macht mich schier wahnsinnig.

Und trotz alldem muss man weiterleben und stark sein, denn von oben schauen sie auf uns herab, weinen oder lachen.

Und sie vertrauen uns so sehr, vertrauen uns so sehr – 6 Millionen Brüder.

Das werde ich niemals verstehen.

Und zu denken, das alles war so schnell und systematisch, das macht mich schier wahnsinnig.

Sie schauen auf uns von oben herab, 6 Millionen Brüder.

Sie schauen auf uns von oben herab und weinen oder lachen.

Und wir sind hier unten, verstehen überhaupt nicht.

Wir befinden uns auf einem anderen Planeten, weinen und sind verwirrt.

Wie kann ein Mensch am Morgen aufstehen – ein normaler Mensch sozusagen – und das Leben und Träume vernichten. Die Welt von gestern auslöschen.

Wie kann ein Mensch, der aus Erde entstanden ist, über diese eine Wildnis bringen und sie verbrennen. Das werde ich niemals verstehen.

Und zu denken, das alles war so schnell und systematisch, das macht mich schier wahnsinnig.

Und da, noch eine Gruppe von so lieben und gutgläubigen Menschen, vom Sturm geleitet und Welten werden erlöscht, zwischen 4 Wänden.

Und jetzt, später, viel später bleiben den Menschen jetzt nur noch Erinnerungen.

Und auch, wenn wir versuchen und noch sehr viel länger darüber nachzudenken, wir werden es niemals verstehen.

Wie erlauben sie sich, wie erlauben diese Menschen sich das – 6 Millionen Menschen zu 6 Millionen Namen zu machen.

Das werde ich niemals verstehen.

Und zu denken, das alles war so schnell und systematisch, das macht mich schier wahnsinnig.

Und trotz alldem muss man weiterleben und stark sein, denn von oben schauen sie auf uns herab, weinen oder lachen.

Und sie vertrauen uns so sehr, vertrauen uns so sehr – 6 Millionen Brüder.

Das werde ich niemals verstehen.

Und zu denken, das alles war so schnell und systematisch, das macht mich schier wahnsinnig.

Ein Kampfschwimmer, der 6 Millionen Brüder hinterlässt...

Der Großvater von Jair Angel war Überlebender von Auschwitz. Ein Besuch im Konzentrationslager von Polen hat das Leben von Jair vollständig verändert. Dort, auf dieser blutigen Erde hat er das Lied "6 Millionen Brüder" geschrieben, dort hat er sich entschieden, in der Flottille 13, einer Kampfschwimmereinheit der israelischen Marine zu dienen.

1996 riss ein tragischer Unterwasserunfall Jair aus seinem noch jungen Leben. Beim Aufräumen seines Zimmers fielen Jairs Eltern folgende Zeilen in die Hände, die ihr geliebter Sohn geschrieben hatte. An diesem Donnerstag, dem israelischen Tag des Gedenkens an die Shoa (den Holocaust) wird dieses Lied, das vor 20 Jahren geschrieben worden ist, erstmals von einem israelischen Sänger vorgetragen. Jairs Vater Josef sagt, dass sich für ihn zwei Kreise schließen: der von Jair sowie der von seinem Vater, der den Holocaust überlebt hat.

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