Lage an der Grenze zum Gazastreifen weiter angespannt

Donnerstag, 5. Mai 2016 |  NAI Redaktion

Die Lage im Grenzgebiet zum Gazastreifen ist auch heute weiter angespannt. Nachdem seit gestern Morgen insgesamt fünf Mörsergranaten auf Einheiten der israelischen Armee abgeschossen worden sind, hat die israelische Luftwaffe heute früh erneut mit Angriffen auf Stellungen der Hamas reagiert.

Gestern reagierte die israelische Armee mit Panzerbeschuss auf Stellungen der Hamas und in den Abendstunden griff die israelische Luftwaffe fünf Ziele im südlichen Gazastreifen unweit von Rafah an. Die Gegend um den Kibbutz Nachal Oz bis zur Grenze zum Gazastreifen wurde zum militärischen Sperrgebiet erklärt, um die Zivilbevölkerung vor einer möglichen Fortsetzung des Beschusses aus dem Gazastreifen zu schützen.

Einheiten der Armee arbeiten entlang der Grenze zum Gazastreifen, um weitere sogenannte Terrortunnels ausfindig zu machen und zu zerstören. Im vergangenen Monat wurde im südlichen Gazastreifen ein Tunnel der Hamas entdeckt und zerstört.

Die Hamas gab bekannt, dass sie für die Abschüsse der Mörsergranaten verantwortlich seien. Israel wird beschuldigt, mehr als 150 Meter in das Gebiet des Gazastreifens eingedrungen zu sein. Der Beschuss diene dazu, die Arbeiten der Armee im Grenzgebiet zu stoppen.

Die Tunnels sind für die Hamas das strategisch wichtigste Mittel gegen Israel und nachdem Israel bereits einen dieser Tunnels ausfindig machen und zerstören konnte, befürchtet man auf Seiten der Hamas, dass Israel dank der fortgeschrittenen Technologie, die bereits inoffiziell die Eisenkuppel der Tunnels genannt wird, weitere Angriffstunnels finden könnte.

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