Ehemann von Terroropfer schreibt Brief an UN-Generalsekretär: "Unmenschliche Organisation"

Montag, 9. Mai 2016 |  NAI Redaktion

Nathan Meir, Ehemann der im Januar dieses Jahres bei einem Terroranschlag in Otniel vor den Augen ihrer Kinder ermordeten Daphna Meir, übte in einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon schärfste Kritik an der Art und Weise, wie er und seine Tochter bei ihrem Besuch im vergangenen Monat im Hauptsitz der UN in New York behandelt worden waren.

Nicht nur, dass der palästinensiche UN-Vertreter Israel für den Tod tausender palästinensischer Kinder verantwortlich gemacht hätte, auch die übrigen Vetreter der UN hätten keinerlei Trauer oder Mitgefühl für den Mord an Daphna gezeigt, schrieb Natan Meir in seinem Brief.

"Einer dieser vom palästinensischen UN-Vertreter erwähnten Kinder war der Mörder meiner Frau! Und keiner der Anwesenden hat versucht, diese skandalöse Vorstellung zu unterbinden", schrieb er weiter.

"Nicht ein einziger Botschafter der UN sah es als notwendig an, meiner Tochter das Mitleid für den Tod ihrer Mutter auszusprechen", fügter er hinzu. " Nicht ein einziger kam, um uns die Hand zu geben, nicht ein einziger rief uns an oder traf uns vor oder nach unserem Besuch im UN-Hauptquartier. Auch einen Brief haben wir nicht erhalten. Sogar sie, geehrter Generalsekretär, sassen bei der Sitzung ohne auch nur ein Wort zu uns zu sagen, ohne uns in die von Trauer gezeichneten Gesichter zu sehen."

"Ich bin ein Bürger dieser Welt. Ein einfacher von Schmerz geprägter Bürger und ich frage: Kann die Organisation der Vereinten Nationen relevant sein, ohne auch nur ein Minimum an Menschlichkeit zu zeigen? Können Vetreter der UN, die nicht einmal in der Lage sind, in die Augen eines Menschen zu blicken, die Lebensweise eines anderen Menschen kritisieren? Wo ist die Aufrichtigkeit? Wo ist der Wille zur Menschichkeit, die Basis der Organisation deren Vorsitzender sie sind? Kann diese Organisation Hass, Feindseligkeiten und Ungleichheit verhindern?"

Weiter schrieb er in seinem Brief: "Verehrter Herr Generalsekretär, so wie die Vereinten Nationen für die Rechte der Palästinenser kämpfen, so müssen sie auch den Willen der Juden repektieren, die Städte zu bekommen, von denen sie seit mehreren Tausend Jahren geträumt haben. Millionen Gläubige auf der ganzen Welt wissen, wie sehr die Juden mit dem Land der Torah verbunden sind. Ein wahrer Frieden kann nur erreicht werden, wenn auch der Traum des jüdischen Volkes repektiert wird."

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